BDSM Geschichten und wie alles begann - mit Margaux Navara

WuIP25| BDSM Geschichten – mit Margaux Navara

Margaux Navara ist Autorin und schreibt BDSM Geschichten. Auch privat leben sie und ihr Mann BDSM. Somit weiß Margaux genau wovon sie schreibt. Vom Spiel mit der Lust. Vom Schmerz. Von Gehorsam. Von devot sein und Kontrolle abgeben über dominant sein und Verantwortung übernehmen.

BDSM Geschichten und Fifty Shades of Grey

BDSM ist so viel mehr und oftmals haben wir ein ganz falsches Bild. “Fifty Shades of Grey” ist eine romantische BDSM Geschichte über die große Liebe. Ein netter Roman für zwischendurch. Doch geht es nicht im Leben darum auszuprobieren und herauszufinden, was für einen funktioniert? Dafür braucht man nicht die Bekanntschaft eines Millionärs. Es braucht Fantasie und Mut zu sagen oder zu zeigen, was frau oder man gerne möchte.

Komm mit auf eine Reise in die Welt von Margaux Navara und ihre BDSM Geschichten. Inspiration, Offenbarung oder einfach nur Unterhaltung. Entscheide selber, was BDSM Geschichten für dich sein dürfen.

Der Name Margaux Navara

Bei “Margaux” wird das “x” am Ende nicht gesprochen. Der Name wird im deutschen wie “Margo” mit einem langen O gesagt. Ich schreibe das nur, weil ich selber nicht so richtig wusste wie es richtig ausgesprochen wird und es auch zuerst so ausgesprochen habe wie ich es gelesen habe. Doch in diesem Fall passt das nicht, daher dieser kleine Hinweis. Im Podcast erzählt Margaux auch wer die Namengeberin für diesen Namen ist. Er ist zwar ein Pseudonym, doch gab es wirklich mal eine Margaux Navara.

Im WuIP25 erfährst Du:

  1. Wie Margaux ihrem Mann ein Geschenk machte, welches der Beginn ihrer persönlichen BDSM Geschichte war.
  2. Wie ihr Umfeld auf ihre BDSM Beziehung reagiert hat.
  3. Bekomme einen Einblick in die Welt des BDSM durch die Wahrnehmung von Margaux Navara.
  4. Warum BDSM mit so vielen negativen Aspekten belastet ist.
  5. Was jemand tun kann, der sich für BDSM interessiert und nicht weiß, wie er oder sie BDSM in ihr Leben integrieren kann.
  6. Was Margaux zum Schreiben ihrer BDSM Geschichten inspiriert.

BDSM Geschichten von Margaux Navara

Mit Erlaubnis von Margaux Navara möchte ich euch die Gelegenheit gehen in einer ihrer Geschichten reinzulesen. Viel Vergnügen.

“Es ist warm, wir können draußen spielen. Mit einem Ratsch reißt er mir das Höschen vom Leib. Ich erstarre. Mir ist, als würde sogar mein Herz aussetzen, den Atem halte ich an, meine Augen bleiben starr auf die Wand vor mir gerichtet. Ziegelsteine, mit großen Poren, zerbröselter Kitt, der die Steine hervorstehen lässt, als würden sie von einem Zauber gehalten. So wie ich von einem Zauber gehalten werde, von seinem Zauber.

Hinter diesem Gebäude auf dem Bahngelände ist es einsam genug, niemand kommt hierher außer vielleicht einem Landstreicher, aber der Haufen Kartons, an dem wir vorbeigekommen sind, lag verlassen da. Meine Finger liegen flach auf der Wand, ich zwinge mich dazu, sie nicht hineinzukrallen, sonst brechen meine Nägel ab, die ich mir erst gestern kunstvoll lackiert habe. Ihm ist wichtig, dass ich perfekt gestylt bin.

Die Haare müssen in perfekten Wellen über die Schultern fallen, ich soll perfekt geschminkt sein. Natürlich muss mein Körper vorbereitet sein, perfekt enthaart, die Haut seidig, Bräune ohne Streifen. Ich weiß warum. Er liebt den Kontrast. Meine Schönheit vor dem Verfall dieses Gebäudes, des ganzen Geländes. Meine Perfektion vorher im Kontrast zu der Unordnung nachher, wenn mir das Mascara übers Gesicht läuft, Kratzer und Handabdrücke meine Haut zieren, sein Saft mir die Beine herabläuft.

Dieses spezielle Szenario können wir deshalb nicht so oft erleben, weil erst wieder alles abheilen muss, ich mich über Wochen pflegen muss, um die Perfektion wieder herzustellen. Für eine Nacht voller Leidenschaft und Schmerzen. Schon klatscht seine Hand auf meinen Hintern, hinterlässt erste Spuren. Noch wird jeder einzelne Finger zu sehen sein, aber bald vermengt sich die Röte, verwischen die Spuren zu einer roten Fläche, die immer größer wird, je weiter er seine Schläge ausdehnt. Mein Atem geht schnell jetzt, keine Zeit mehr, ihn anzuhalten. Auch mein Herz macht zwar Sprünge und rast mal schneller, mal langsamer, aber es ist keine Rede mehr davon, dass es Aussetzer machen könnte. Jetzt ist alles Bewegung, Action. Nur in den Momenten kehrt Ruhe ein, in denen er genüsslich über meine Rundungen fährt, sein Werk bewundert, meine Reaktionen abschätzt und sich vermutlich fragt, wie viel er mir noch zumuten kann.

Heute ist ein guter Tag, ich weiß, dass ich sehr viel aushalten werde. Ob es die Wärme ist, die Sonnenstrahlen, von denen ich mich heute Mittag zu einem Schläfchen verführen ließ? Mir ist, als hätte ich in mir die Sonne gespeichert, erste Frühlingssonnenstrahlen, die mich in eine Trägheit versetzten, die bis jetzt angehalten hat. Sie sorgt dafür, dass ich heute leichter abdrifte, mich dem Schmerz besser hingeben kann, ihn genauso absorbiere wie die Strahlen am Nachmittag. Seine Hand dürfte inzwischen genauso brennen wie mein Hintern. Er wechselt zu einem Hilfsmittel, der Gerte. Ihre Schläge sind flächig, aber längst nicht so groß wie seine Hand. Derselbe Schwung wie eben konzentriert sich auf diese kleine Lederfläche. Ein scharfer Schmerz, da er nicht zögert, seine Kraft einzusetzen.

Meine Lust überwiegt heute nicht. Dafür eher eine Art Apathie, die mir zugleich die Sinne schärft. Ich spüre überdeutlich die Wärme, die noch von den Ziegelsteinen ausstrahlt. Eine leichte Unebenheit unter meinem rechten Fuß, die Oberfläche des Pflastersteins. Ich rieche einen Hauch Moder, aber auch den Duft des blühenden Löwenzahns in der Spalte zwischen Mauer und Pflaster. Verschiedene andere Noten ziehen an mir vorbei, nicht alle identifizierbar. Sein Duft, sein Rasierwasser, das ich so oft schon inhaliert habe und das ich unweigerlich mit ihm verbinde. Ich werde nass, wenn ich es an einem anderen rieche, auch wenn mich der Mann, der es trägt, überhaupt nicht interessiert. Ein Vogel zwitschert noch kurz, dann wird er ruhig. Es wird dunkel, er wird sich an seinen Schlafplatz zurückziehen. In der Ferne fahren Züge, aber dieses Gebäude steht so weit weg von den aktiven Gleisen, dass wir keine Beobachtung zu fürchten haben.

Eine Pause. Wieder streichelt er mich, tritt ganz nah hinter mich, lehnt seinen Oberkörper an mich. Ich liebe es, wenn ich sein Gewicht spüre. Es gibt mir Sicherheit und zugleich die Gewissheit meiner Unterlegenheit. Es liegt an ihm, mich damit zu zerquetschen oder mich damit zu schützen. Ein schöner Gedanke, der mich lächeln lässt. „Heute gehen wir einen Schritt weiter.“ Er ruckelt mit dem Unterleib, presst für einen kurzen, zu kurzen Moment seine Erektion in meine Spalte, zieht sich dann zurück und kramt erneut in seiner Tasche.

Mir ist egal, was er herausziehen wird. Ich genieße nur. Nicht einmal diese Ankündigung kann mich aus der Ruhe bringen. Der Flogger kreist hinter mir, doch er schmerzt kaum, eher wärmt er die Haut, streichelt beinah. Den muss ich nicht fürchten. Überhaupt nichts muss ich heute fürchten. Ich kann sehr viel nehmen, das weiß ich. Selbst der Stock ist nicht so schmerzhaft wie sonst, er treibt mich nur tiefer in die Verträumtheit der Szene. Sicher schmerzt er, aber es ist ein guter Schmerz.

Sicher treibt er mir Tränen in die Augen, sicher reiße ich den Mund auf ohne zu schreien, aber ich überlasse mich ihm ganz, diesem Schmerz, lasse mich hineinfallen, gebe mich ihm ganz hin. […]”

Hier ist diese Geschichte noch lange nicht zu Ende. Wenn du erfahren willst, wie es weiter geht, dann findest du die ganze Geschichte über die BDSM Geschichte Perfekte Schönheit auf Margaux’s Webseite.

Von Herzen, Aksana.

Shownotes zum WuIP25:

  1. Margaux Navara’s Webseite
  2. Love me the Hard Way: Erotischer Roman*
  3. Hot and Dirty: BDSM Romance*

Persönlicher Hinweis zum *:

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