Sie befriedigt sich selbst: Selbstbefriedigung für Frauen in 5 einfachen Schritten

Sie befriedigt sich selbst: Selbstbefriedigung für Frauen in 5 einfachen Schritten

Manchmal tun wir uns mit einfachen Dingen so schwer. Selbstbefriedigung zum Beispiel. Die Hektik unserer Zeit tut dann ihr übriges, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben, mal wieder untergehen. Sie befriedigt sich selbst? Bei vielen Frauen tun innere Blockaden dann den Rest, dass es immer und immer wieder aufgeschoben wird.

Wer es nicht kennt und (noch) nicht macht, das mit der Selbstbefriedigung, derjenigen möchte ich mit diesem Artikel einen kleinen Wegweiser mit an die Hand geben.

Ich habe hier bewusst die Unterteilung in zwei Teile vorgenommen.

  1. Sie befriedigt sich selbst: Selbstbefriedigung in 5 einfachen Schritten und sexuelle Unsicherheit überwinden

  2. Sie befriedigt sich selbst: Selbstbefriedigung ohne innere Widerstände – lernen es einfach so zu tun

Mittlerweile ist die Neuigkeit auch in der Sexualwissenschaft, ja sogar in den Medien, angekommen:

Frauen brauchen sexuell etwas länger, um sich zu öffnen und „warm“ zu werden. Bleiben dafür jedoch länger „heiß“, wenn sie erst einmal „warm“ sind.

Ich schreibe das hier gleich so direkt. Frauen, brauchen einfach ein längeres Vorspiel, um sich wirklich fallen zu lassen.

Daher bleibe auch bitte zuerst bei Teil 1. Insbesondere wenn die Selbstbefriedigung, Selbstberührung oder Masturbation für dich Neuland ist. Teil 2 wird dann umso schöner und es wird dir auch leichter fallen.

Schritt für Schritt. In deinem eigenen Tempo. Hab Geduld. Lass dir Zeit.

TEIL 1. Sie befriedigt sich selbst: Selbstbefriedigung in 5 einfachen Schritten und sexuelle Unsicherheit überwinden

1. Tipp Sie befriedigt sich selbst: Bereite für eine angenehme Umgebung für dich vor!

Deine Umgebung spielt eine große Rolle dabei, ob du dich fallen lassen kannst oder nicht. Sie hilft dir beim Abschalten, in sich gehen, zur Ruhe kommen, fallen lassen und dabei die Hektik und den Alltag draußen vor der Tür zu parken.

Schöne Musik, gedämmtes Licht, ein angenehmer Duft, schöne Unter- oder Nachtwäsche, was auch immer du brauchst, um es dir so angenehm wie möglich zu machen.

Du hast doch schließlich gleich eine Verabredung!

Eine Verabredung mit der wichtigsten Person in deinem Leben – mit dir selbst.

2. Tipp Sie befriedigt sich selbst: Es ist deine Zeit und nutze sie nur für dich!

Kennst du das auch?

Ich muss noch den Geschirrspüler ausräumen, die Waschmaschine kann auch startklar gemacht werden, ach und der Wäschestapel auf dem Sofa ist ja auch noch da.

Wieso ruft denn jetzt die Kleine?

Ich dachte die schläft schon längst? Etwas habe ich vergessen.

Oh, stimmt, Schatzi hatte mich gebeten, das Dokument noch zu unterschreiben … Und so weiter.

Es kommen immer angeblich noch wichtigere Dinge dazwischen, die zu erledigen sind. Am Ende fällst du ausgelaugt ins Bett und schläfst auf der Stelle ein.

So hart es jetzt klingen mag: Höre damit auf, für jeden und alles immer und ständig da zu sein!

Gib deinen Liebsten einen Kuss, besprich noch kurz ein paar Sachen mit Schatz, lass die Geräte alle ruhen und dann verabschiede dich zur Schlafenszeit.

Ach ja, die digitale Welt darf auch mal ausgeschaltet werden.

Klick dich auch hier unbedingt raus.

Dieses Gefühl, bei etwas erwischt wurden zu sein, ist wenig förderlich und einige Menschen haben die Gabe, im falschen Moment anzurufen.

Kennst du doch auch, nicht wahr?

3. Tipp Sie befriedigt sich selbst: Die innere Gedanken- und Gefühlswelt beruhigen!

Gratuliere.

Du hast es geschafft.

Du hast nun um dich herum eine Atmosphäre geschaffen, die es dir ermöglicht, runterzufahren und bei dir anzukommen.

Deine äußere Umgebung hast du vorbereitet.

Nun kommt das Aufräumen im Inneren dran. Das Abschalten der Gedanken sozusagen.

Hier ist die Technik des mentalen Papierkorbes ideal.

Stell dir einfach vor, draußen vor deiner Tür ist ein Basketballkorb angebracht. Jetzt nimmst du alle deine Gedanken, die dich gerade beschäftigen und formst daraus einen Ball. Hier wird alles hineingepackt, alles Private und Berufliche, alle Probleme, Sorgen und Nöte.

Alles eben, was dir im Kopf herumschwirrt.

Dieser mentale Basketballkorb hat zwei große Vorteile: er passt sich der Größe deines Balles an, er ist sozusagen sehr, sehr dehnbar und er ist nach unten hin geschlossen.

Alles, was reinkommt, bleibt drin.

Sobald du deinen Gedanken(müll)ball fertig geformt hast, werfe ihn mit Genuss rein.

Du triffst übrigens immer den Korb!

4. Tipp Sie befriedigt sich selbst: Nimm den Druck raus!

Geschafft.

Lass dich auch bitte nicht entmutigen.

Selbstberührung funtioniert unter Druck einfach nicht so gut..

Beim ersten Mal klingt alles so kompliziert, doch wenn du deinen Rhythmus gefunden hast, ist die ganze Vorbereitung in ein paar Minuten erledigt. Jetzt kommt es darauf auf, die Erwartungen runterzuschrauben.

Genießen ist jetzt an der Reihe.

Wer hat eigentlich den Gedanken in unsere Köpfe gepflanzt, immer „kommen“ zu müssen?

Oder, dass es nur Spaß macht, wenn ein Orgasmus erlebt wird?

Diese Gedanken kannst du gleich mit entsorgen. Sie setzten dich nur unter Druck, etwas erreichen zu müssen.

So ähnlich wie die gute Note in einer Prüfung, die du unbedingt brauchst, um weiterzukommen. Einfach weg damit.

Alles kann.

Nichts muss.

Alles ist in Ordnung.

Es geht bei der Selbstberührung einfach darum, sich selbst zu spüren.

Sich selbst wahrzunehmen.

Ohne Stress.

Keine Hektik.

Es gibt kein Ziel, das erreicht werden muss.

5. Tipp Sie befriedigt sich selbst: Lass dich überraschen, was bei der Selbstbefriedigung passiert.

Warum alles immer planen? Das hat auch etwas mit Kontrolle zu tun.

Du kontrollierst doch auch nicht, wie oft dein Herz in einer Minute schlägt?

Oder wann es soweit ist, dass du wieder auf Toilette musst?

Oder wann du Hunger oder Durst bekommst?

Du erkennst es an den Signalen, die dir dein Körper sendet.

Aha, jetzt ist es wieder soweit.

Diese Signale sind das eine auf die wir eigentlich regelmäßig hören, ohne uns groß darüber Gedanken zu machen.

Wenn wir über Selbstberührung sprechen, dann kann noch etwas anderes in dir hochkommen. Es muss nicht, kann aber.

Da ich es bei mir selber erfahren und auch von anderen Frauen erzählt bekommen habe, glaube ich, dass es wichtig ist, dich darauf vorzubereiten.

Zusätzlich zu den körperlichen Signalen, nimmst du möglicherweise noch etwas anderes wahr.

Es gibt da noch dieses „komische“ Gefühl tief im Inneren.

Als ob eine Stimme in dir drin, etwas zu dir sagt. Genau dieses Gefühl, was wir manchmal tief in uns vergraben haben, darf wieder hochkommen. Manchmal braucht es Zeit, bis du sie wieder wahrnimmst.

Mir ist es vor vielen Jahren mit dem Bauchtanz, einem sehr sinnlichen und körperbetonten Tanz, wieder bewusst geworden, dass ich so eine „Stimme“ habe.

Ab dem Zeitpunkt hat es leider noch viele Jahre und viele bittere Erfahrungen gebraucht, bis ich diesem Gefühl vertraut habe.

Dieses Gefühl sagt dir WAS du tun sollst. Es sagt dir nicht WARUM du es tun sollst.

Das erfährst du erst „danach“. Manchmal wenige Minuten später, manchmal erst viele Jahre später.

Da wir heute in einer Welt leben, in der das WARUM eine wichtige Rolle spielt, haben wir gelernt, das WAS zu überhören.

Sexualität ist nicht nur ein sehr intimes, sondern auch ein intensives, liebevolles, berührendes und berauschendes Erlebnis.

Damit verbunden sind aber auch Verletzungen, Ängste, Schamgefühle, Wut und Unterdrückung.

Eine Reise zu deiner intimen Weiblichkeit wird vieles an die Oberfläche bringen, positiv wie negativ.

Daher sei geduldig und vor allem liebevoll im Umgang mit dir selbst.

Damit beende ich den ersten Teil der Überwindung von Unsicherheit und Lust bekommen auf Selbstberührung.


Wenn du diesen Artikel liest, dann gehe ich davon aus, dass du jemand bist, die eine selbstbestimmte Macherin bist, die genug gewartet hat und jetzt endlich ihre Sexualität selbstbewusster leben möchte.

Nun, falls das auf dich zutrifft, dann wirst du definitiv davon profitieren, die Information, die ich hier in diesem Artikel aufgezeigt habe, auch für dich umzusetzen, um deinem Ziel ein großes Stück näher zu kommen.

Wie auch immer – wir beide wissen, dass es mit dem Lesen eines einfachen Artikels über ein erfülltes Liebesleben als Frau nicht getan ist.

Wenn du SOFORT Ergebnisse haben willst, dann habe ich einen Vorschlag für dich: Ich werde dir kostenlos dabei helfen selbstbewusst und authentisch deine Sexualität zu leben – alles, was du JETZT dafür tun musst, ist auf diesen Button hier zu klicken:

Ich freue mich darauf, dich schon bald persönlich beraten zu dürfen!

- Aksana -

Aksana Rasch
Lovecoach und Mentorin für die
schönste Nebensache der Welt


TEIL 2. Sie befriedigt sich selbst: Selbstbefriedigung ohne innere Widerstände – lernen es einfach so zu tun

Wie mit allen Dingen braucht es manchmal einfach Zeit.

Daher ist die Selbsterkundung auch ein Weg im üben deiner Geduld.

Eine ganz praktische Eigenschaft, wie ich im Laufe der Zeit festgestellt habe.

Da Geduld noch nie eine Stärke von mir gewesen war, habe ich somit auch was für’s Leben gelernt.

Ja, so ist das mit der Sexualität – sie ist ein Teil von uns und was wir hier für uns herausfinden, kann uns auch in anderen Lebensbereichen von Nutzen sein.

Alles ist mit Allem verbunden und beeinflusst sich gegenseitig.

Wenn du die Hürde der Abgrenzung überwinden kannst, dich öffnest, ausprobierst, geduldig bist und schon bald wirst du wahrnehmen, dass sich Dinge verändern.

Wer weiß, möglicherweise werden sich auf einmal neue spannende Wege aufzeigen, mit denen du vorher nie gerechnet hast.

Lass dich einfach darauf ein.

So, nun haben wir die ersten Schritte getan, um Unsicherheit bei der Selbstberührung zu überwinden. Den Kopf ausschalten.

Einfach tun.

Genau das ist das nächste Stichwort. Damit machen wir nun auch gleich weiter.

Womit?

Mit einer Anleitung für Frauen: Masturbation ohne innere Widerstände einfach tun.

Wir legen los.

Die Umgebung haben wir ja schon vorbereitet. Es duftet wunderbar. Vielleicht spielt leise Musik. Du hast was Tolles an. Störende Gedanken sind im Korb versenkt.

Du bist bereit …

1. Sie befriedigt sich selbst durch noch mehr Entspannung!

Wenn du das Gefühl hast, dass etwas noch nicht stimmt, so bist du möglicherweise noch nicht ganz bei dir angekommen.

Dann ist das Zauberwort: entspannen.

Ein Bad wirkt hier meistens Wunder.

Einfach nur im Wasser versinken.

Alles von dir abwaschen.

Augen schließen.

Stell dir jetzt ein Ereignis vor, dass du sehr genossen hast.

Stell dir vor, du spielst in einem wunderbaren erotischen Film die Hauptrolle.

Vielleicht erzählst du dir selber in Gedanken eine erotische Geschichte.

Du darfst deiner Fantasie freien Lauf lassen.

Es sind deine Gedanken und keiner hört oder sieht zu.

Lass dich fallen in die wohltuende Wärme.

Berühre mit deinen Fingern sanft deinen Körper. Berühre mit deinen Fingern sanft deinen Intimbereich.

Auf und ab.

Bleibe mit einem Finger bei der Klitoris. Sanfte kreisende Bewegungen. Sinnlichkeit, Lust und Begehren.

Lass deine Gedanken und Energie einfach fließen.

2. Sie befriedigt sich selbst, indem sie „Ich liebe dich“ zu sich selber sagt!

Warum sagen wir diese drei Zauberworte so selten zu uns selber?

Oftmals verzehren und sehnen wir uns danach, dass Menschen, die uns viel bedeuten, es zu uns sagen. Die Bestätigung von Außen.

Das Paradoxe ist: eigentlich ist es egal, ob wir es uns selber sagen oder gesagt bekommen!

Hauptsache ist, dass es gesagt wird!

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest*.

“Fake it until you make it.“ – Tue so als ob, bis du es kannst.

Gehört haben wir diese Dinge alle schon einmal.

Vielleicht sogar gelesen oder ein Seminar dazu besucht.

Jetzt heißt es einfach nur tun. Kein Warten mehr. Einfach sagen.

Ich liebe mich.

Ja, ich bin eine liebenswerte Frau.

Aus tiefsten Herzen liebe ich mich.

Wähle das, was sich für dich gut anfühlt. Dann leg los.

Einen kleinen Haken gibt es: du musst mindestens 21 Tage deine gewählten Worte für ein paar Minuten am Tag zu dir sagen – erst dann dringt es zu deinem Unterbewusstsein durch.

Erst dann werden alte Denkmuster „überschreiben“ und neue Programme „installiert“.

3. Sie befriedigt sich selbst und Schaut sich ihren Körper genau an!

Selten nehmen wir uns die Zeit, genauer hinzusehen.

Da gibt es einfach viel zu viele Stellen, die wir (leider) gar nicht sehen wollen. Diese angeblichen Makel, die einfach nicht weggehen wollen, stimmt’s?

Wenn du noch im Wasser liegst, dann ist es manchmal einfacher mit dem 3. Schritt zu beginnen.

Das Wasser und möglicherweise der Schaum auf deiner Haut geben dem Ganzen einen Hauch von dem gewissen Etwas.

Deine Haut hat einen wunderbaren Glanz und sie fühlt sich so seidig zart an. Schau genau hin.

Nimm deine Brust, deinen Bauch, deine Hüften, deine Schenkel, deine Vulva wahr. Nimm jede Stelle deines Körpers wahr. Mit Liebe. Mit Bewunderung.

Es ist eigentlich das Gleiche wie ich dir im 2. Schritt schon geschildert habe.

Du bist diejenige, die darüber entscheidet, woran du glaubst.

Du entscheidest, ob du schön bist oder nicht.

Henry Ford soll einmal gesagt haben: „Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: du wirst auf jeden Fall recht behalten.“. Lass uns diesen Satz etwas anpassen:

Ob du denkst, dass du einen wunderbaren, sinnlichen, begehrenswerten, … Körper hast oder nicht: du hast immer recht.

Worauf wartest du also noch?

4. Sie befriedigt sich selbst, indem sie sich voller Lieber selbst berührt!

Wahrscheinlich hast du bereits im 3. Schritt damit begonnen. Wunderbar. Verbinde die Berührung deines Körpers nun mit positiven Gedanken und Gefühlen.

Mit Hingabe, Liebe, Zärtlichkeit und voller Bewunderung.

Zaubere dir ein eigenes Bild von deinem wunderbaren weiblichen Körper.

Wenn negative Gedanken, Meinungen und Bewertungen hochkommen, bedanke dich bei ihnen und lass sie einfach weiterziehen.

Genieße die Berührung.

Lass dich fallen.

Sei voll und ganz da in dem Moment.

5. Sie befriedigt sich selbst und erforscht ihre Intimität!

Hier brauchst du einen Spiegel.

Dein Kosmetikspiegel, der mit der Vergrößerung auf der einen Seite ist perfekt dafür. Jeder andere tut es natürlich auch.

Ich weiß noch wie ich das erste Mal, meinen Intimbereich betrachtet haben und sofort kam der Gedanke:

„Hmmm … und das soll jetzt schön sein?“

Vom Intimbereich ist es wirklich schwer sich ein Bild zu machen. Wann betrachten wir den Intimbereich genauer? Wie viel Zeit nehmen wir uns dafür? Welche Bilder haben wir in Erinnerung?

Vor vielen Jahren habe ich Grit Scholz und ihre Bilddokumentation „Das Tor ins Leben“ kennengelernt.

Das war das erste Mal, dass ich bewusst und so lange wie ich wollte, mir den Intimbereich von anderen Frauen in Farbe und auf Fotos angesehen haben.

Wie unterschiedlich wir doch alle sind! Und einzigartig! Einfach wunderschön!

Lass dir Zeit. Erlaube den Gedanken zu kommen und wieder zu gehen. Oftmals braucht es Zeit, die eigene intime weibliche Schönheit zu erkennen.

Die ersten Schritte bist du bereits gegangen.

Wie wunderbar!

Die ersten Schritte sind die schwierigsten. Jetzt heißt es wiederholen, wiederholen und wiederholen.

Habe Geduld mit dir selbst. Lass dir Zeit.

Alles Liebe, Aksana.

 

Bildnachweis: Lizenzfreie und zur kommerziellen Nutzung freigegebene Fotos von pixabay.com von SplitShire.