WuIP3: Sehnsucht nach sexueller Freiheit: Ich vermisse sie die wilde Frau und Göttin in mir

    Sehnsucht nach sexueller Freiheit und trotzdem glücklich in der Rolle der Mutter und Ehefrau

    Sexuelle Freiheit als Mutter und Ehefrau? Diese Episode widme ich einem Gastartikel auf dem Blog weiblich und intim, den du im Anschluss auch nachlesen kannst. Der Text stammt von einer Frau, die anonym blieben will. Sie ist glücklich verheiratet und Mutter von 2 Kindern. Sie liebt diese zwei Rollen, Ehefrau und Mutter zu sein, und dennoch ist da eine tiefe Sehnsucht in ihr. Genau darum geht es, nach der Sehnsucht der sexuellen Freiheit. Einmal noch für ein paar Stunden die wilde Frau, die Göttin, ausleben. So wie früher. Ohne Reue, ohne Regeln, ohne Versprechen oder Muss.

    Wie denkst du darüber? Ist das möglich oder ist das ein absolutes No Go für dich? Wie gehst du selber mit dem Wunsch nach Veränderung in deinem Leben um?

    Ich wünsche dir nun viel Vergnügen beim Hören dieser Episode.

    Alles Liebe, Aksana.

    Vor kurzem erreichte mich der Text einer Frau, die mich fragte, ob ich Interesse daran hatte, diesen auf weiblich und intim zu veröffentlichen. Sexuelle Freiheit?

    Ich lass ihn mir durch und bekam Gänsehaut.

    Ich bin selber Mutter und Ehefrau und ja, sie spricht viele Gedanke aus, über die ich manchmal auch nachdenke. Sie selber hat auch einen Blog. Doch diesen Artikel hat sie sich nicht getraut zu veröffentlichen.

    Tabuthema sexueller Freiheit als Mutter und Ehefrau?

    Sehnsucht nach sexueller Freiheit?

    Sehnsucht nach der wilden Frau?

    Sehnsucht nach der Göttin?

    Ein anonymer Gastartikel, der es in sich hat.

    Sexuelle Freiheit und der Ruf der wilden Frau

    Doch lies oder höre selber.

    Ich bin so gerne Mutter! Ich liebe es, in einer Ehe zusammenzuleben! Ich liebe beides und würde es niemals rückgängig machen wollen.

    Hier gibt’s kein Regretting Motherhood!

    Ich bereue nichts und ich liebe meine Kinder und meinen Mann. Ich würde für sie durchs Feuer gehen, durch die Hölle und wieder zurück. Ich bin auch wirklich gerne Ehefrau. Ich freue mich jeden Tag darauf, dass mein Mann nach Hause kommt, wirklich immer.

    Aber ich vermisse sie, die wilde Frau in mir. Ich denke of nach über sie, die Lust nach sexueller Freiheit.

    Mich als Frau voll und ganz wahrzunehmen

    Von außen betrachtet, könnte ich glücklicher nicht sein. Aber trotzdem bin ich manchmal unglücklich und das macht mir ein schlechtes Gewissen.

    Ich bin voller Sehnsucht.

    Und voller Lust.

    Denn neben der Mutter und der Ehefrau bin ich auch immer noch eine Frau. Natürlich überschneiden sich diese drei Rollen weitestgehend.

    Aber trotzdem: Da ist auch noch die Frau in mir, die ich so sehr vermisse und die ich im Moment nicht wahrnehmen kann.

    Sie fehlt mir sehr.

    Sie war bereits vor den Kindern und der Hochzeit da. Diejenige, die ihr Leben in vollen Zügen genossen hat – und das in jeder Hinsicht.

    Ich habe mich ausgelebt!

    Ich habe mir genommen, was ich wollte. Egal, ob ich Hunger auf ein gepflegtes Steak oder einen gar nicht damenhaften, fettigen Burger hatte, Durst auf ein Bier oder Lust auf einen schönen Mann.

    Ja, auch da hab ich mir sexuell (natürlich in beiderseitigem Einverständnis) genommen, was ich wollte.

    Nein, ich habe nicht wahllos herumgevögelt, auch wenn es für Außenstehende manchmal den Anschein hatte.

    Nein, ich war sogar ziemlich wählerisch – so viele wunderbare Männer, so wenig Zeit!

    Ich ging aus und kam allein nach Hause, oder eben nicht. Meist blieb es bei One-Night-Stands. Manchmal wurde mehr daraus.

    Eines dieser Abenteuer habe ich am Ende geheiratet.

    Sexuelle Freiheit: eine tiefe Sehnsucht ist in mir

    Ja, ich vermisse meine sexuelle Freiheit. Sehr sogar.

    Ich kann immer noch essen und trinken was ich will. Ich flirte auch noch immer gern – wenn mein Mann nicht dabei ist, versteht sich. Er kennt mich, er weiß das.

    Darf eine Mutter und Ehefrau die wilde Frau in sich leben

    Was er nicht weiß, ist, dass ich mich danach sehne, nur einmal – nur für ein paar Stunden – einfach wieder nur Frau zu sein.

    Einfach mal nicht „Mama von“. Nicht „Maaaaaami?“. Nicht „Schatz“.

    Manchmal möchte ich aus diesen beiden Rollen ausbrechen. Wobei, nein, das stimmt so nicht.

    Ich möchte mich nur manchmal einfach nur voll und ganz der wilden Frau in mir widmen. Nur dem Teil, der früher so wild, so unbändig und frei war. Der Teil, der das Leben ohne Regeln und Konventionen genossen hat.

    Frech und frei, wild und wunderbar – frei vor allem.

    Da spielt nicht einmal ein anderer Mann eine Rolle – aber der wilde Gedanke, dass es einer könnte, das fehlt mir.

    Ich würde gern wieder einmal ausgehen – nicht auf die Jagd, aber auch nicht immer mit Mann und Kind im Hinterkopf.

    Vielleicht Wellness machen.

    Vielleicht Essen gehen.

    Oder auf ein Glas Wein.

    Nur mal ein paar Stunden lang entspannt und ganz offen für alles sein. Für ein gutes Gespräch, eine neue Freundschaft oder halt ein Abenteuer. Nur einmal wieder ohne Regeln leben oder die Befriedigung der Sehnsucht nach sexueller Freiheit?

    Nur mal wieder für ein paar Stunden Göttin sein.

    Schön, wild und begehrenswert.

    So wie früher.

    Ohne Reue, ohne Regeln, ohne Versprechen oder Muss.

    Ohne zu denken!

    Selber zu entscheiden und dem Ruf sexueller Freiheit zu folgen.

    Und dann, ja dann möchte ich nach Hause kommen, ins wohlige Familiennest und dort zur Ruhe kommen.

    Mit meinem Kind kuscheln und meinen Mann küssen.

    Wieder die Frau mit Mann und Kindern sein. Mami und Schatz. Denn da fühle ich mich ja wohl.

    Es ist nur dieses kleine Bisschen Freiheit, das mir fehlt – und von dem ich mich wohl für immer verabschieden muss.

    Oder nicht?

    Macht mich das zu einem schlechten Menschen?

    Macht mich das zu einer schlechten Frau?

    Über die Autorin

    Die Autorin ist glücklich verheiratet und Mutter von 2 Kindern. Sie liebt diese zwei Rollen und dennoch ist eine tiefe Sehnsucht in ihr, die sie in Worte fassen wollte. Sie ist mehr als diese zwei Rollen und genau von dieser Sehnsucht nach sexueller Freitheit handelt dieser Artikel.

    Bist du auch Ehefrau und Mutter? Was denkst du über diese Sehnsucht nach sexueller Freiheit? Was meinst du, was deine beste Freundin darüber denkt? Wenn du magst, dann teile doch diesen Artikel.

    In solchen Worten steckt auch immer eine Bewusstseinskrise. Es sind viele Fragen auf die die betreffende Person einfach keine Antworten finden. Die Sehnsucht nach Veränderung ist groß. Doch die Frage nach dem “Wie?” ist zu groß sowie die Hoffnung, dass sich möglicherweise etwas ändert.

    Alles Liebe, Aksana.

     

    Photo: Lizenzfreie und zur kommerziellen Nutzung freigegebene Bilder. Das Titelbild ist von Mark Mook Fotografie. Bilder im Text von lightstargod.